Dr. med. Theodor Behrends
Hausärztliche Praxis
Facharzt für Allgemeinmedizin

 

Aktueller Pollenflug für unsere Region und unsere Urlaubsplanung 2019

Aktueller Pollenflug für unsere Region

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Praxis & Medizin

Kassenleistung: Ultraschallscreening zur Früherkennung von Bauchaorten­a­neu­rysmen für Männer ab 65 Jahren

Ultraschallscreening zur Früherkennung von Bauchaorten­a­neu­rysmen (abdominelle Aortenaneurysma) steht gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren ab 1. Januar 2018 zur Verfügung.

Männer in diesem Alter haben oft eine Erweiterung der Bauchschlagader, die zu tödlichen Komplikationen führen kann.

Ein Aneurysma bezeichnet eine umschriebene krankhafte Ausbuchtung der Arterienwand.

Aneurysmen können an allen Arterien des Körpers auftreten. Besonders häufig bilden sich Aneurysmen an der Hauptschlagader im Bauchraum (55 % aller Aneurysmen befinden sich in der Aorta abdominalis). Mediziner sprechen von einem Bauchaortenaneurysma. Wenn ein Aneurysma im Bauchbereich reißt, bedeutet das akute Lebensgefahr.

Geschlechterverhältnis:

  • Aneurysma der hirnversorgenden Gefäße: Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer.
  • Thorakales Aortenaneurysma: Männer zu Frauen beträgt 2-4 : 1.
  • Abdominelles Aortenaneurysma: Männer zu Frauen beträgt 5-6 : 1.

Dem erhöhten Risoko für Männer wird Rechnung getragen: Ultraschallscreening zur Früherkennung von Bauchaorten­a­neu­rysmen steht gesetzlich krankenversicherten Männern ab 65 Jahren zur Verfügung.

Generell wird jedoch empfohlen, Mensch über 65 Jahren ein Bauchaortenaneurysma-Screening (BAA-Screnning) durchführen zu lassen. Die Sterberate des rupturierten Bauchaortenaneurysmas (BAA) ist hoch, sie liegt bei bis zu 80 %.

Allgemeine Maßnahmen zur Vermeidung von Aneurysmen:

  • Verzicht auf Tabakkonsum
  • Begrenzter Alkoholkonsum
  • Moderate körperliche Aktivität wirkt präventiv auf die Progression (Fortschreiten) atherosklerotischer (Arterienverkalkung-bedingte) Aneurysmen.
  • Leistungssport sollte unterlassen werden (ab einem Aortendurchmesser > 4 cm!)
  • Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit

Für die Inanspruchnahme dieser Untersuchung würden wir Ihnen einen geeigneten Kollegen empfehlen.

 

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